Joker – Kinoreview

Gestern war ich spontan mit meinem Kumpel im „Joker“ von DC. Ich habe wie immer versucht mir keine Trailer anzuschauen und auch keine Kritiken durchzulesen. Ganz dran vorbei kommt man ja nie, aber der Versuch zählt.
Hauptsächlich habe ich im digitalen Grundrauschen mitbekommen, dass viele den Film verstörend finden. Da habe ich mir aber nichts weiter bei gedacht.

Der Film läuft ja nun auch schon etwas länger und gestern waren wir dann nun doch noch im Kino. Was soll ich sagen. Man hat ja bei jedem Film eine gewisse Erwartung was die Handlung angeht. Ich bin komplett von einem ganz, ganz anderen Film ausgegangen. Viel Action, geballere und was der Clown sonst so treibt. Das ist alles nicht vorgekommen. Viel mehr geht es eher um eine Krankheit: Die Depression. Der Joker ist eigentlich Arthur Flick und der hat eine Krankheit: Er muss krankhaft Lachen und kann es nicht unterdrücken. Selbst wenn es stark unpassend ist. Wenn das nicht schlimm genug ist, wird er gemobbt. Und das nicht zu knapp. Das macht ihn stark depressiv.
Der Übergang zu Batman Begins ist allerdings gelungen. Auch wenn der Joker grob 30-40 Jahre älter wäre als Bruce. Aber laut meines Kumpels wird der Batman Joker nen anderer sein.

Mein Fazit:

Ich fand den Film weder besonders gut, noch besonders schlecht. Er ist halt irgendwie etwas ganz anderes. Es gibt glaub ich auch nicht eine Szene ohne den Joker. Wenn ich nicht gepennt habe, ist immer der Arthur Flick oder der Joker zu sehen.
Der Film regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Man denkt unweigerlich darüber nach, ob es jemanden im näheren Umfeld gibt, der ähnliche Probleme haben könnte. Schaut Euch den Film einfach mal an und entscheidet selbst.
Ich gebe dem Film 3 von 5 Sternen
Falls Ihr ebenfalls an Depressionen leidet: Hier könnt Ihr Euch helfen lassen.

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